Der große Aktiendepot-Vergleich

Um erfolgreich in Wertpapiere investieren zu können, benötigst du ein Depot. Vor allem für Anfänger ist es aber nicht immer leicht, das passende Depot ausfindig zu machen. Trotzdem ist es sehr wichtig, von Anfang an das richtige Depot für deine Bedürfnisse zu nutzen. Hohe Ordergebühren und ein schlechter Service können dich viel Zeit und Geld kosten. Wir zeigen dir in diesem Artikel, was es bei der Depot-Auswahl zu beachten gibt und wie du das passende Angebot für dich entdeckst.

MoneyJungle präsentiert: Der große Aktiendepot-Vergleich


Anfängerfehler: Blindes Vertrauen in den Bankberater

Viele Menschen vertrauen gerne ihrem Bankberater, wenn es um die eigenen Finanzen geht. Leider sind sich nur wenige darüber im Klaren, dass sie mit Ihrer Bank dabei in einen Interessenskonflikt geraten. Die Bank verdient an den Servicekosten, die bei einem Aktienkauf anfallen. Dazu vertritt der Bankberater natürlich die Interessen seines Arbeitgebers. Dementsprechend sollten seine Empfehlungen stets hinterfragt werden. So könnte ein Bankberater theoretisch eine Aktie empfehlen, die er als überbewertet empfindet. Nachdem die Aktie an Wert verloren hat, könnte er seinem Kunden dazu raten, seine Aktien zu verkaufen und lieber in eine neue Aktie zu investieren. Sollte der Kunde darauf eingehen, kann die Bank ihre Gebühren auf zwei Käufe und einen Verkauf erheben. Anstatt einmal, hat sie dadurch dreimal verdient.

Natürlich gibt es auch sehr vorbildliche Bankberater, die ihre Kunden wirklich ausgesprochen gut beraten. Vor allem Anfänger, die die Beratung sehr schätzen, können gute Beratung allerdings sehr schlecht von guter Rhetorik unterscheiden. Aus diesem Grund ist hierbei Vorsicht geboten.

Den besten Anbieter gibt es nicht

Für welchen Depotanbieter du dich letztlich entscheidest, solltest du von deinem persönlichen Anlageverhalten abhängig machen. Bestimmte Anbieter geben dir eine bessere Wertpapierübersicht, während andere einfacher in der Bedienung sind und kostengünstigeres Anlegen ermöglichen. Die Wahl des richtigen Anbieters ist eine sehr individuelle Entscheidung, da du vielleicht die Handhabung eines Brokers als besonders einfach empfindest, während andere weniger gut damit zurecht kommen. Der eine Kunde könnte einen reinen Smartphone-Broker bevorzugen, während der nächste kein Interesse an einer eventuellen App hat. Aus diesem Grund kann dir auch niemand sagen, wofür du dich entscheiden solltest.

Online-Broker oder doch lieber Filialbank, wo lohnt sich ein Depot mehr?

• Kostendifferenz: Im wesentlichen besteht der Unterschied aus Filialbank und Online-Broker in den Gebühren, die Anleger bezahlen müssen. Während man beispielsweise für eine Order in der Filialbank meist mit einem mittleren zweistelligen Betrag rechnen muss, kann man bei einem Online-Broker Aktien um ein vielfaches günstiger erwerben. Ähnlich verhält es sich in den jährlichen Depotkosten, die online oftmals komplett entfallen. Dabei sind die Anlagen bei seriösen Anbietern in beiden Fällen gleich gut abgesichert. Das Depot bei Online-Brokern klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Das lässt sich allerdings leicht begründen: Während sich Filialbanken einen enormen Kostenapparat aufgebaut haben, können Anbieter im Internet schon mit relativ geringen Ausgaben operieren. Ein Hoch auf die Digitalisierung!
• Service: Auch im Service stehen Online-Broker ihren analogen Konkurrenten in nichts nach. So nehmen dir viele Online-Broker beispielsweise mit einer für dich erstellten Jahressteuererklärung ordentlich Arbeit ab. Auch ein Antrag auf Freistellung kann meist beantragt werden.

Alternative zum eigenen Depot

Ein Aktiendepot ist keine Pflicht für Anleger, die an der Börse investieren möchten. Auch Vermögensverwalter machen ein Investment möglich. Die Nachteile liegen hierbei klar auf der Hand: Zum einen kommen durch die Verwaltung höhere Kosten auf Anleger zu und zum anderen haben Anleger zeitweise keine Gewalt über das eigene Vermögen. Generell ist es meist sinnvoller, die Finanzen in eigene Hände zu nehmen. Die Kurse von morgen kann auch ein Vermögensverwalter nicht vorhersagen.

Eine andere Alternative wäre das Investieren ohne Börse. Für ein Investment in Immobilien, nicht börsengelistete Unternehmen oder Edelmetalle ist weder ein Aktiendepot, noch ein Vermögensverwalter nötig. Solche Investments sind allerdings meist erst ab höheren Geldsummen sinnvoll. Wertpapiere konnten in den letzten Jahrzehnten im Schnitt nicht vergleichbare Renditen erzielen. Deshalb ist eine Beteiligung an dem enormen, langfristigen Wachstum wohl smarter, als der Verzicht eines Depots.

Depot Vergleich

Die Konditionen, die von den aktuellen Anbietern vorgegeben werden, können sich immer wieder aktualisieren. Aus diesem Grund ist es sehr gut, wenn du immer wieder die verschiedenen Optionen miteinander vergleichst. Das lohnt sich! Jeder Euro, den du durch geschickten Brokervergleich sparen kannst, summiert sich mit deinem Vermögen. Dadurch kannst du letztlich noch mehr investieren. Je nach Häufigkeit und größe deiner Order kannst du jährlich meist problemlos mittlere dreistellige Beträge sparen. Über die Jahre kommt hierbei einiges zusammen. Aus diesem Grund kannst du hier verschiedene seriöse Anbieter vergleichen. So findest du den Anbieter, der am besten zu deinen Anforderungen passt.




Wir hoffen, dass du hier fündig geworden bist und wünschen viel Erfolg beim Umsetzen.


-Money Jungle-
Become a Patron!