Zinseszins, dein Weg in die finanzielle-freiheit?

Zinseszins-effekt Reich werden ohne aktiv dafür zu arbeiten. Klingt realitätsferner als es tatsächlich ist! Das wäre wohl nicht mit legalen Möglichkeiten zu schaffen, gäbe es nicht ein kleines Zauberwort
- Zinseszins! Das wohl wichtigste Instrument der Finanzwelt.

In diesem Artikel erklären wir dir, was es mit dem Zinseszins auf sich hat und wie du diesen für dich nutzen kannst. Hast du das Konzept verstanden, kannst du zukünftig, anstatt für dein Geld zu arbeiten, dein Geld für dich arbeiten lassen.

MoneyJungle präsentiert: Zinseszins, dein Weg in die finanzielle-freiheit?


Das achte Weltwunder

So soll Gerüchten zufolge selbst Albert Einstein den Zinseszins beschrieben haben. Heute weiß man, dass Einstein dies wohl nie gesagt haben soll. Trotzdem ist diese Bezeichnung gar nicht so weit hergeholt.

Hätte Josef, der Vater von Jesus zu Lebzeiten 1 Euro mit einer durchschnittlichen Rendite von 2% angelegt, wäre daraus im Laufe der Zeit ein Vermögen von 235.693.149.109.084.544€ geworden. Das sind über 235 Billiarden Euro. Das ist mehr Geld, als man bräuchte um 52 mal unseren gesamten Planeten zu kaufen.

Neugierig geworden? Wir erklären dir den Zinseszins in einfachen Schritten und zeigen dir, wie du diesen für dich selbst nutzen kannst.

Zinseszins – Erklärung für Kinder

Um Missverständnisse vorzubeugen, versuchen wir uns zunächst an einer Erklärung, die wir so in einer Grundschule vortragen würden. Denn: Um etwas anwenden zu können, hat man es im besten Fall zu 100% verstanden!

Der Zinseszins hilft dir dabei, ein Vermögen aufzubauen. Wenn du dein Geld anlegst, erhältst du dafür Zinsen. Nehmen wir an, du bekommst 10% Zinsen pro Jahr, das bedeutet, dass du jedes Jahr ein Zehntel deines Einsatzes zusätzlich erhältst.

Im Zweiten Jahr hast du also die ursprünglichen zehn Zehntel plus das zusätzliche Zehntel, also elf Zehntel deines Einsatzes. Hast du im ersten Jahr 100 Euro eingelegt, hättest du im zweiten Jahr also 110 Euro. In diesem Jahr erhältst du wieder ein Zehntel deines Einsatzes zusätzlich. Ein Zehntel von 110 Euro sind aber nicht 10 Euro, sondern 11 Euro. Das bedeutet im dritten Jahr hättest du 121 Euro auf der Bank. In diesem Jahr würdest du 12 Euro und 10 Cent bekommen. Der neue Kontostand beträgt schon 133,10 Euro.

Zinseszins-effekt Nach 10 Jahren wären aus deinen 100 Euro Startkapital durch die jährliche Vermehrung 260 Euro geworden. Weitere 10 Jahre später kommst du bereits auf 672 Euro. Nicht schlecht, für 100 Euro Einsatz. Und jetzt stell dir vor, du würdest nicht 10% Zinsen bekommen, sondern 20%, also ein Fünftel deines Einsatzes. Dann wärst du nach 20 Jahren bei über 3.800 Euro. Und das beste: Dein Vermögen wächst Jahr für Jahr schneller.

Wie schaffst du 20% Rendite?

Genug der Theorie – 20% Rendite, Kindern kann man diese Erklärung tatsächlich problemlos auftischen. Sollten sich in der Runde allerdings auch Erwachsene finden, werden wohl spätestens hier die Hände hochschnellen. Gegen eine Durchschnittsrendite von 7-8%, welche ein MSCI World ETF langfristig erzielt, wird wohl kaum einer protestieren. Auch damit kann man wirklich sehr vermögend werden. Anlegen ist heutzutage Pflicht für eine Chance auf eine gute Rendite. Das die Bank aus unserem Beispiel fiktiv ist, ist uns allen mehr als klar.

Bei 20% Zinsen sprechen wir nicht von der Gesamtrendite. Das ist sehr wichtig! Als Investor sollte es dir aber auch nicht um diese gehen. Entscheidend ist deine Eigenkapitalrendite. Das ist die Rendite, die du auf dein eingesetztes Kapital einfahren kannst. Eine Differenz ergibt sich, wenn du damit anfängst, fremdes Geld zu investieren.

Eigenkapitalrendite steigern

Die erwartete Rendite korreliert in der Regel mit dem Risiko eines Investments. Riskantere Investments, beispielsweise in Start-Ups, bringen potentiell auch eine höhere Rendite mit sich. Durch den Leverage-Effekt kannst du allerdings auch relativ sichere Anlagen zu echten Rendite-Wundern machen.

Eine sorgfältig ausgewählte Mietwohnung kann dir beispielsweis eine Gesamtrendite in Höhe von 6% einbringen. Ist diese fremdfinanziert, kannst du daraus auch eine hohe Eigenkapitalrendite machen. Durch die Fremdfinanzierung steigt allerdings auch dein Risiko.

Nehmen wir an, du finanzierst deine Mietwohnung durch einen Kredit. Der Eigenkapitalanteil beträgt bei der ersten Mietwohnung im Schnitt zwischen 20-25%. Mit der Miete bezahlst du deinen Kredit zurück und baust eine Instandhaltungsrücklage auf. Durch die Rückzahlung des Kredits wächst dein Vermögen jeden Monat weiter an. So werden aus 6% Rendite abzüglich der Zinsen, die du für deinen Kredit bezahlst, schnell 15-20% pro Jahr.

Der Leverage-Effekt ist definitiv nicht für jeden empfehlenswert. Eine überlegte Nutzung ist auf jeden Fall unumgänglich. So sollte man auch im Falle von Mietausfällen oder sonstigen Notlagen in der Lage sein, seinen Kredit zu stämmen. Eines ist allerdings gewiss: Für einen rasanten Vermögensaufbau ist der Leverage-Effekt ein mächtiges Tool.

Wer sich keinem zu hohen Risiko aussetzen will, muss nicht verzweifeln. Auch ohne den Leverage-Effekt ist der Zinseszins sehr mächtig.

Zinseszins berechnen

Zinseszins-berechnen Der Zinseszins lässt sich recht einfach berechnen. Gehen wir davon aus, dass deine Rendite bei 5% liegt und dein Startkapital bei 1.000€ und dein Anlagehorizont liegt bei 10 Jahren. Die Rendite teilst du zunächst durch 100 und addierst sie mit 1. In diesem Fall haben wir also 1,05. Nun nimmst du die Anzahl der Jahre, die du investiert sein möchtest. Reich werden mit dem Zinseszins. Das wären in unserem Fall 1,05^10, also ca. 1,63.

Alles was du jetzt tun musst, ist dein Startkapital mit dieser Zahl zu multiplizieren. Du würdest mit durchschnittlichen 5% Rendite also 630 Euro Gewinn erzielen. Probiere ruhig verschiedene Zahlen aus und du wirst sehen, wie viel mehr Gewinn du mit einer höheren Rendite, längeren Laufzeit oder mehr Startkapital erzielen könntest. Der Zinseszinseffekt macht sich vor allem über einen längeren Zeitraum bemerkbar und kann dein Vermögen in unvorstellbare Höhen schießen lassen. Je früher du mit dem Investment beginnst, desto besser.

Das Wichtigste zum Schluss

Du siehst, wie mächtig der Zinseszins sein kann. Je früher man damit beginnt, Erfahrung als Investor zu sammeln, desto besser. Das Wichtigste dabei: Einfach anfangen. Probiere dich mit kleinen Beträgen aus und nach und nach kannst du damit anfangen, den Zinseszins für dich zu nutzen und dein Geld für dich arbeiten zu lassen.

Wenn du dich für Vermögensaufbau interessierst, schaue dich gerne auf unserer Website um. Vielleicht interessierst du dich für unseren Artikel Vermögensaufbau in 11 Schritten.

Deutschlands erster mobiler und provisions­freier Broker [Review]
Trade Republic - die Broker-App

Der große Aktiendepot-Vergleich

Wir hoffen, dass du hier fündig geworden bist und wünschen viel Erfolg beim Umsetzen.

-Money Jungle-
Become a Patron!